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Hausstaubmilben

Hausstaubmilben

Immer mehr Menschen leiden an einer Hausstaubmilbenallergie. Die winzigen Spinnentiere finden gerade im Bett ideale Lebensbedingungen vor, wodurch ein erholsamer Schlaf für Allergiker oft nicht möglich ist. Erfahren Sie in diesem Artikel alles Wissenswerte über Hausstaubmilben, deren Lebensraum und Möglichkeiten der Bekämpfung – und reduzieren Sie so die Beschwerden Ihrer Allergie.

Der Lebensraum der Hausstaubmilben

Hausstaubmilben, auch Bettmilben, Hausmilben oder in Fachkreisen Dermatophagoides genannt, gehören zur Gattung der Spinnentiere. Grundsätzlich sind diese für den Menschen ungefährlich und übertragen in der Regel keine Krankheiten. Jedoch rufen Allergene im Kot der Dermatophagoides allergische Reaktionen bei Personen hervor, die unter einer Hausstauballergie leiden. Hausstaubmilben leben – wie der Name bereits verrät – natürlicherweise im Hausstaub und vorwiegend an Orten, wo jede Menge Nahrung in Form von Hautschuppen vorhanden ist. Die perfekten Lebensbedingungen finden die Milben daher an feuchtwarmen Orten, wie beispielsweise in Matratzen, Bettdecken und Kopfkissen. Aber auch auf Polstermöbeln in Wohn- und Büroräumen, in Kleidung, Teppichen oder anderen Staubfängern, wie Kuscheltieren fühlen sich Hausstaubmilben heimisch. Der Zyklus vom Milben-Ei über die Milbenlarve bis hin zum Spinnentier beträgt mindestens 30 Tage.

Milbenkot als Allergieauslöser

Wenn Sie an einer Hausstauballergie leiden, reagieren Sie nicht auf die Tiere selbst allergisch. Die allergische Reaktion wird durch das Einatmen der im Hausstaub enthaltenen Eiweißpartikel im Milbenkot ausgelöst. Eine Hausmilbe produziert etwa 20 Kotkügelchen am Tag. Damit produziert eine einzige Milbe im Laufe ihres Lebens etwa das 200-fache ihres Körpergewichts an Kot. Trocknet dieser, zerfällt er in kleinste Staubpartikel. Nur ein Gramm Hausstaub enthält meist über 250.000 Kotkügelchen der Hausstaubmilben. Trotz alledem gibt es Möglichkeiten, die Milbenpopulation im eigenen Zuhause einzudämmen und somit allergische Reaktionen zu vermeiden. Eine weitere Alternative, um die Symptome ursächlich zu bekämpfen, ist eine Hausstauballergie-Behandlung in Form einer Hyposensibilisierung.

Die Hausstaubmilben-Größe: 0,1 bis 0,5 Millimeter

Hausmilben sind mit bloßem Auge nicht erkennbar, da die Hausstaubmilben-Größe maximal einen halben Millimeter beträgt. Somit sind sie nur unter dem Mikroskop sichtbar. Außerdem können die Milben weder springen noch beißen oder stechen, sodass Sie sie nicht direkt wahrnehmen.

Hausmilben sind nur unter dem Mikroskop sichtbar.

Typische Beschwerden bei einer Allergie gegen Hausmilben

Hausstauballergiker erkennen das Vorhandensein von Hausstaubmilben vor allem an den Hausstauballergie-Symptomen, welche durch die Allergene im Milbenkot hervorgerufen werden. Rund 12 Prozent der Deutschen leiden mittlerweile an einer Hausstaubmilbenallergie. Folgende Symptome – die aber nicht alle (gleichzeitig) auftreten müssen – sprechen dabei für eine Allergie:

  • juckende, tränende und gerötete Augen
  • dauerhaft verstopfte und angeschwollene Nase
  • Niesanfälle
  • Atemprobleme und Husten
  • Kopfschmerzen
  • unruhiger Schlaf

All diese Symptome treten vermehrt auf, sobald die Allergenbelastung besonders hoch ist – beispielsweise beim Staubsaugen und Putzen, abends im Bett oder morgens nach dem Aufwachen. Viele Hausstaubmilbenallergiker leiden deshalb an Schlafproblemen. Wer also nachts unruhig schläft, sollte sich fragen, ob Bettmilben der Allergieauslöser sein könnten.

Hausstaubmilben erkennen und bekämpfen

Es ist nahezu unmöglich eine Wohnung komplett von den kleinen Spinnentieren zu befreien. Jedoch gibt es verschiedene Möglichkeiten, um Hausstaubmilben zu bekämpfen bzw. es ihnen schwer zu machen, sich zu vermehren und dadurch Allergiesymptome zu lindern.

Grundsätzlich sollten Sie eine hohe Luftfeuchtigkeit in der Wohnung vermeiden, denn eine Luftfeuchtigkeit von weniger als 50 Prozent macht den Hausmilben das Überleben und Vermehren deutlich schwerer. Im Schlafzimmer sollte die Raumtemperatur idealerweise
18 °C betragen
, da sich in Betten, Bettdecken und Kopfkissen die meisten Milben befinden. Kühlere Luft ist trockener als warme und daher können Sie mit der richtigen Temperatur das Wachstum der Milbenpopulation eindämmen. Grünpflanzen sorgen ebenfalls für eine höhere Luftfeuchtigkeit, weshalb Sie diese am besten aus Ihrem Schlafzimmer verbannen.

Simpel aber effektiv: Reinigen Sie Ihre Wohnung regelmäßig, entfernen Sie Staub und waschen Sie Ihre Bettwäsche öfter. Hilfreich sind zudem Encasings, mit denen Sie Ihre Bettwäsche umhüllen und so die Milbendichte nachweislich senken können. Denn durch ein Encasing gelangen allergieauslösenden Substanzen nicht aus Matratze und Bettwaren nach außen. Zudem verhindern sie, dass die Bettmilben mit Nahrung in Form von Hautschuppen versorgt werden, da auch diese nicht durch das Encasing dringen können.

Bildnachweis: ©iStock.com – Kkolosov

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